Die Reinigung des Waschgutes erfolgt im Spritzverfahren auf wässriger Basis unter Verwendung von Reinigungsmitteln, meist einem alkalischen Reiniger. Das Medium wird mit hohem Druck – der Arbeitsdruck liegt in der Regel bei 6 bis 8 bar, beim gezielten Reinigen zwischen 20 und 25 bar – durch Düsen auf die zu säubernde Oberfläche aufgespritzt. Die Verunreinigungen werden dabei durch die chemische Wirkung des Mediums gelöst und durch die kinetische Energie des Spritzstrahls weggeschwemmt.
In der Neuteileproduktion und Instandhaltung zeichnet sich diese Reinigungsart durch vergleichsweise geringe Investitionskosten und wirtschaftlichen Betrieb aus.
Die Bandbreite der geschlossenen Kammerreinigungssysteme reicht vom preisgünstigen Serienprodukt für den gelegentlichen Einsatz und leichte Reinigungsaufgaben bis zu vollautomatischen Mehrkammersystemen zur industriellen Teilereinigung von großvolumigen Produkten und hohen Stückzahlen.
Das Waschen, Spülen und Trocknen vollzieht sich normalerweise in der gleichen Behandlungskammer. Ergänzt durch Ultraschall und/oder rotierender oder schwenkender Warenträgeraufnahmen um die Horizontalachse (Prinzip “Rhönrad”) werden hervorragende Reinigungsergebnisse erzielt.
Für die kontinuierliche Teilereinigung bei hohen Durchsatzmengen bieten sich Durchlaufanlagen an. Deren kundenspezifische Auslegung ermöglicht eine optimale Einbindung in bestehende Produktionsabläufe.
Ergänzt durch unterschiedliche Transportsysteme und die mögliche Integration mehrerer Behandlungszonen werden sie zur Reinigung von Massenteilen, Langmaterialien, Kisten, Behältern und Paletten eingesetzt.