In der Neuteileproduktion und Instandhaltung zeichnet sich diese Reinigungsart durch vergleichsweise geringe Investitionskosten und wirtschaftlichen Betrieb aus.
Die Bandbreite der geschlossenen Kammerreinigungssysteme reicht vom preisgünstigen Serienprodukt für den gelegentlichen Einsatz und leichte Reinigungsaufgaben bis zu Waschkabinen zum Waschen von Werkstücken mit großen Gewichten und Volumen.
Das Waschen, Spülen und Trocknen vollzieht sich normalerweise in der gleichen Behandlungskammer. Die Reinigung des Waschgutes erfolgt im Spritzverfahren auf wässriger Basis. Das Reinigungsmedium, zumeist ein alkalischer Reiniger, wird mit hohem Druck durch Düsen auf die zu säubernde Oberfläche aufgespritzt. Die Verunreinigungen werden dabei durch die chemische Wirkung des Mediums gelöst und durch die kinetische Energie des Spritzstrahls weggeschwemmt.
Ergänzt durch Ultraschall und/oder rotierender oder schwenkender Warenträgeraufnahmen um die Horizontalachse (Prinzip “Rhönrad”) werden hervorragende Reinigungsergebnisse erzielt.
Für die kontinuierliche Teilereinigung bei hohen Durchsatzmengen bieten sich Durchlaufanlagen mit mehreren Behandlunszonen an, die sich durch Transportsysteme optimal in Produktionsabläufe einbinden lassen.